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Kartenreservierung                                                                                                                                                                                                                                                        

                              Gastspiel am 24. und 25. November 2017 um 20:00 Uhr

                                                      Theater Diamant

                                   Noch ´ne Leiche in Berlin (Kurzbeschreibung)

 

               frei nach dem Kriminalroman „Der König von Berlin“ von Horst Evers

               Bühnenfassung: Dorothee Wendt

 

               Wie setzt sich eine Kommissarin aus einem niedersächsischen Nest in Berlin durch?

               Zunächst behandeln sie ihre Kollegen in der Großstadt mit Geringschätzung.

               Sicherlich wird sie den Mord an dem Mann, der in einem Hinterhof vergraben

               wurde, nicht aufklären können – oder doch?

 

               Obendrein recherchiert Kommissarin  Lanner eigenmächtig gegen die 

               Anweisung des Polizeipräsidenten den mysteriösen Gifttod des Chefs der

               größten Schädlingsbekämpfungsfirma und gerät so schmerzhaft in die Fänge des

               Berliner Sumpfes aus Wirtschaft und Politik.

 

               Rätsel gibt überdies die Rattenplage auf, in die Berlin zu versinken droht,

               und das kurz vor den Bürgermeisterwahlen.

 

               Ein spannendes Kriminalstück mit dem charmanten Witz von Horst Evers,

               dessen Roman als Vorlage für diese Uraufführung  diente.

   

                                       Gastspiel am 23. Juni 2017 um 20:00 Uhr

                                                     Flamenco trifft Schiller

 

                                           Konzert für eine Flamencogitarre und einen Schauspieler

 

                                                             Mit Uwe Neumann und Georg Kempa

 

 

Flamenco und klassische deutsche Dichtung ?

 

Da stehen sich doch zwei völlig unterschiedliche Genres völlig fremd und fremdelnd gegenüber, möchte man meinen.

Der Gitarrist Georg Kempa und der Schauspieler Uwe Neumann suchen in ihrem durchaus experimentellen Programm nach verborgenen Verwandtschaften, nach möglichen Wechselwirkungen und gegenseitigen Befruchtungen zwischen den Kulturen.

Und fügen so zusammen, was scheinbar nicht zusammengehört.

 

In der Brücke am Tay von Fontane zum Beispiel imitiert die Gitarre lautmalerisch den drohend sich der Brücke nähernden Zug und treibt ihn mit immer schnellerem Rhythmus der Katastrophe zu, treibt auch den Schauspieler weiter, der sich zunächst dagegenstemmt mit seiner Erzählung, dann aber nur noch aufspringen kann auf das

entfesselte Gitarrentempo, bis beide in einem gewaltigen Fortissimo enden.

Das Unglück ist geschehen, und es folgt eine fassungslose Generalpause beider Akteure. Bis die Gitarre aufs neue die Initiative ergreift und mit einem leicht bewegten Fandango das Klangbett schafft, in dem der Darsteller die drei Hexen vom Anfang wieder auftreten läßt, die die Katastrophe verursacht hatten- und sie nun höhnisch

kommentierend zum Anlaß nehmen, naive Technikgläubigkeit in Frage zu stellen.

 

Oder die Gitarre läßt ein romantisches Tremolostück erklingen, leicht bewegt und melancholisch, in das sich das erst tief verzweifelte und dann doch noch Hoffnung schöpfende Trost von Mörike so harmonisch einfügt, als sei es eigens dafür geschrieben worden.

Oder aber die Gitarre spielt ein Solo, eine kraftvolle Farruca, gegen Ende immer temperamentvoller und heftiger werdend und liefert mit dem letzten Akkordschlag so überzeugend den Auftakt für Schillers Bürgschaft, als würde der dramatische Impuls für diese immer noch aktuelle Geschichte vom Aufstand gegen Diktatur und von unerhörter Opferbereitschaft direkt aus der Musik kommen.

 

So durchdringen sich Musik und Dichtung gegenseitig in immer wieder wechselnden Konstellationen, spiegeln sich ineinander, treiben sich an, entfernen sich voneinander und nähern sich einander aufs Neue.

 

Georg Kempa und Uwe Neumann haben einen Abend gestaltet, an dem sich zwei unterschiedliche Kulturen einmal völlig anders begegnen können.

 

 

 

                                       Gastspiel am 28. April 2017 um 20:00 Uhr

So oder so ist das Leben
Hildegard Knef
Chansons & Autobiographisches

Tapetenwechsel - oder von nun an ging‘s bergab
Vor gut einem Jahre fragte Robert Bowness-Smith Dorothee Wendt, ob sie mit ihm Lieder von Hildegard Knef vortragen möchte. Seine einfühlsamen und ausdruckstarken Arrangements
weckten auf Anhieb ihre Aufmerksamkeit und so kam eines zum Anderen: Silvia Höhne wurde dazu gewonnen, faszinierende Passagen aus der Feder der Knef ausfindig zu machen und zu interpretieren.
Und mit der Zusage von Elisabeth Ruhe war ein kleines Orchester geschaffen - das Quartett komplett.
Seit Ende letzten Jahres, pünktlich zum 100 Todestag von Hildegard Knef, zieht das Ensemble mit einer ganz einmaligen Mischung aus Musik und Text sein Publikum in den Bann. Aus der Konfrontation der Chansons mit der erzählenden Prosa der Knef erwächst eine starke emotionale Spannung.

Robert Bowness Smith arrangierte jedes der zu hörenden Lieder nach Maß für die musikalische Besetzung.

Hildegard Knef war zu Lebzeiten nicht unumstritten und ihre Lebensberichte heißen nicht umsonst „autobiographische Romane“. Unsere Collage aus Liedern und Texten zeigen eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus, einen ganz eigenen Ton gefunden hat, die Höhen und Tiefen des Lebens wahrhaftig,
berührend und beeindruckend ehrlich auszuloten.

 

                                    Gastspiel am 24. März 2017 um 20:00 Uhr

Gahls Märchenklavier

 

1) Die Leibrente (Pirandello) - eine spannende und humorvolle Geschichte vom Alt-werden und den Stärken und Schwächen der Menschen in ihrem Streben nach Anerkennung, Besitz und Sicherheit.


2) Nach dem Theater (Tschechow) - von den Träumen, Wünschen und Ängsten eines jungen Mädchens, das die ersten Regungen der Liebe in sich verspürt.

Erzählt von Johannes Gahl am Klavier, Eva Moreno - Flöte

 

 

Erzählungen von Tschechow und Pirandello

eine Lesung mit Musik ( Klavier und Flöte ) eine interessante Vorstellung - Johannes Gahl hat aus Pirandellos "Die Leibrente" Passagen vorgelesen und danach Klavier gespielt begleitet von Eva Moreno auf der Flöte - das 2. Sück war von Tschechow ( Träume, Wünsche, Ängste eines jungen Mädchens )Geschrieben von am So. 26.03.17 um 06:33 Uhr

                                    Gastspiel am 18. März 2017 um 20:00 Uhr

Fabeln  von  Jean de La Fontaine

oder eine Komödie in 100 Akten

 

 

mit Uwe Neumann und Georg Kempa

 

 

Die Fabeln des Franzosen Jean de la Fontaine ( 1621 – 1695 ) sind wie eine „Party, die vor 350 Jahren  begonnen hat und immer noch andauert, und auf der sich das Verhalten der Gäste nur in unwesentlichen Äußerlichkeiten geändert hat.“

( H.M. Enzensberger ).

Er selbst nannte sie eine Komödie in hundert Akten.

 

Einige dieser Fabeln haben der Gitarrist Georg Kempa und der Schauspieler Uwe Neumann auf höchst eigenwillige und unterhaltsame Weise neu interpretiert.

Es quakt und bellt und jault, und gemeint ist natürlich immer der ganze Menschenzoo, und ihm wird mal bitter, mal ironisch, ein erstaunlich aktueller Spiegel vorgehalten. 

 

 

Sa. 18.03.17 20:00 Uhr
ALPHA-NOVA-WERKSTATTTH... 
Oder eine Komödie in 100 Akten

Sehr netter Abend gewesen. Ganz neue Erfahrung mit den Fabeln von La Fontaine. Auch die Kombination Gitarrenmusik und Schauspiel war gelungen. Vorstellung kann man nur empfehlen.Geschrieben von am So. 19.03.17 um 14:15 Uhr

                                  Gastspiel am 03. Februar 2017 um 20:00 Uhr

Ernst Michael Schwarz stellt sein Buch Letzte Spur Golgatha vor

 Der Berliner Autor Ernst Michael Schwarz, arbeitete bis zu seiner Pensionierung  als Lehrer und ist seitdem als freier Autor tätig. Als promovierter Historiker beschäftigt er sich vor allem mit historischen, teilweise auch  autobiografischen Themen. Bereits in 2. Auflage erschien: „Letzte Spur Golgatha“ und die Fortsetzung: „Das Geheimnis der Dominikaner“. Ernst Michael Schwarz lebt in Köpenick, ist verheiratet und hat vier Kinder.

 

Inhalt:

Die historisch- fiktive Erzählung: „Letzte Spur Golgatha“ stellt einen Versuch dar, die „Auferstehungsgeschichte“ des Jesus von Nazareth aus einer völligen anderen Sicht und Konstellation heraus zu betrachten.  Ausgangspunkt ist die Idee, dass Jesus von Nazareth gar nicht am Kreuz starb, sondern dass er eine wichtige Rolle im damaligen Machtpoker zwischen der römischen Verwaltung unter Pontius Pilatus und den hohen Priestern auf der anderen Seite spielte. Als vom Volk erwarteter und vergötterter Messias verkörperte er auch für die römische Verwaltung eine ernst zu nehmende Gefahr. Als sich jedoch herausstellte, dass er konsequent für  Frieden und die strikte Auslegung und Einhaltung der Gesetze eintrat, wandelte sich das Blatt. Die Römer sahen eine Chance, das jüdische Volk ruhig zu stellen und dem bewaffneten Teil der Juden(Zeloten) den Zulauf zu entziehen. Es geht in der Erzählung um die Tage um das Passafest im  Jahre 33  bis zur Flucht der Jesusfamilie in den Süden Frankreichs  in die Gegend um die damals römische Festung auf dem Montsegur

Parallel dazu verläuft die Geschichte des Auffindens von Dokumenten in Südfrankreich  in und um den kleinen Ort Rennes- le-Chateau.  Dokumente, die u.U. beweisen könnten, dass Jesus gar nicht am Kreuz starb. In der Zeit des Papstes Leo XIII. (um 1880) spielend geht es um die Bedeutung solcher Dokumente für die Kirchenhistorie und den Fortbestand der Grundpositionen des Christentums.

Tauchen Sie ein in das damalige Palästina und in die ländliche Welt  des Languedoc vor über 150 Jahren. 

Eine Spekulation mit offenem Ausgang, oder ? 

 

Gastspiel am 29. Januar 2017 um 16:30 Uhr

                                  in der Seniorenresidenz Brunnenhof Albrechtstraße 28

                                                                Eintritt frei

                           

 

Wir sind ein Teil der Erde

(szenische Lesung)

Evelyn Wittkowski (alpha-nova-werkstattTHEATER) liest die Rede des Häuptling Seattle

vor dem amerikanischen Kongress im Jahre 1855.

Dazu Musik vom Orchester Paratonal.

                                    Gastspiel am 14. Januar 2017 um 20:00 Uhr

Hauptsache Liebe

Gabriele Auensen-Borgelt stellt 2 ihrer Kurzgeschichten vor dazu Schlager der 50iger und 60iger Jahre vorgetragen von Gernot Holzhauser

 

Was tun, wenn der Angebetete einfach nicht anruft? Er hat es doch versprochen! 

Und was, wenn die Ehefrau mit ihrer Eifersucht drauf und dran ist, einem die Karriere zu vermiesen?

 „Kompromisse“ heißt das Zauberwort, dem Gabriele Auensen-Borgelts Protagonisten sich zähneknirschend unterwerfen. Ob es die richtige Lösung ist?

 

(Die Geschichten heißen "Wechseljahre" und "Aida oder Des Widerspenstigen Zähmung")

                             Gastspiel am 10. und 11. Dezember 2016 um 20:00 Uhr

                                                        Theater Intergogue                                            

                                                    Iwanow nach Tschechow

 

Zum Stück

 

Iwanow, in die Jahre gekommen, mit junger Frau und charismatischem Auftreten, hat gelebt und nicht aufs Geld geschaut. Jetzt arbeitet er nicht mehr und wartet - sich selbst anklagend - ab.

Dabei liegen gewisse Möglichkeiten Geld zu machen für ihn auf der Straße, nur – sein Charakter erlaubt ihm nicht, sie zu nutzen.

Nicht nur eine Komödie!

 

Die …Entscheidung, die Figur des Gutsverwalters Borkin durch einen Chor zu ersetzen, leuchtet … ein: Dieser Chor gibt, mit seinen pausenlosen Einladungen zu unsauberen Geschäften, die Gedanken Iwanows wieder ..
Das ist sauber gearbeitet, diese Chöre zu hören und zu sehen ist ein Genuss. Wie man überhaupt sagen muss, dass dem Regisseur (Mathias Neuber) ein Ensemble zu Verfügung steht, dass allen Figuren eine unverwechselbare Präsenz zu verleihen vermag. -  Ramona Göök,  Blicklicht / Stadtmagazin Cottbus 4. Juni 2016

 

 https://vimeo.com/191964130?ref=fb-share&1

 

                                   Gastspiel am 16. September 2016 um 20:00 Uhr

 

                                                      Gernot Holzhauser  - Gitarre und Gesang

 

                                Die fünfziger Jahre

                             – eine musikalische Zeitreise in die deutsche Wirtschaftswunderwelt

 

Ein Abend in gemütlicher Atmosphäre. Man fühlte sich wie bei einem Hauskonzert im Kreise der Familie . Sehr gemütlich und moderate Preise bei Getränken und Speisen. Sehr schöne alte Lieder wurden von dem sympathischen Sänger vorgetragen und auf der Gitarre begleitet. 

Allerdings trafen einige wenige nicht meinen Geschmack

 

Geschrieben von vasilla am Sa. 17.09.16 um 10:59 Uhr

An dem Abend wurden deutsche und auch englische Songs gesungen. Der Künstler trug mit seiner itarre dies im kleinen Kreise vor. Da war für jeden Zuschauer etwas dabei.Geschrieben von fischlein1 am So. 18.09.16 um 13:58 Uhr

 

 

 

                                              Gastspiel am 02. September 2016 um 20:00

Liebeskatastrophen

 „Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter!“ fleht der liebeskranke Orsino in  Shakespeares „Was Ihr Wollt“ seinen Musiker an und gibt damit schon das Motto des Abends vor: Die Musik und die Liebe. Wie sie sich gegenseitig antreiben im Taumel des Gefühls. Wie die Wonnen der Liebe, aber auch der Wahnsinn und die Verzweiflung, die sie mit sich bringt ihren Ausdruck in der Musik finden. Und in der Poesie, sollte man vielleicht hinzufügen.

 

oder:  Shakespeare trifft Brel

 

mit Uwe Neumann ( Schauspiel )

und

Georg Kempa ( Gitarre ) 

 

 

                                                  Gastspiel am 11. Juni 2016 um 20:00   

Poe Solo 4 x Leben


Alpträume, Schreckensvisionen, Menschen im Angesicht des Todes, Mord –das sind Edgar Allan Poes Themen. Und oft sind es die Überlebenden, die uns dann berichten, wie sie es geschafft haben, in einem scheinbar aussichtslosen Ringen mit Naturgewalten oder mit einem brutalen Unterdrückungsapparat am Leben zu bleiben - oder eben einem anderen das Leben zu nehmen. Die über 150 Jahre alten unheimlichen Geschichten, in denen sich Edgar Allan Poe für Täter und Opfer gleichermaßen interessiert, erwecken eine Fülle von Assoziationen zu unserer heutigen Lebenssituation – bei diesem Projekt mit der Besonderheit, dass die Protagonisten alle Frauen sind:

 

Eine Täterin, ein Opfer, die Heldin und die Pest


Die Maske des roten Todes: Eine Gruppe Privilegierter verschanzt sich in der Abgeschlossenheit einer „Gated Community“ und genießt scheinbar in Sicherheit - da gut bewacht - ihren gehobenen Lebensstil. Doch plötzlich ist die tödliche Bedrohung da...


Der Sturz in den Malstrom: Eine Frau am Meer, dem Sehnsuchtsort von Millionen von Menschen. Für sie hat sich dieser Ort als Schauplatz tödlicher Gefahren entpuppt, aber sie hat überlebt - dank ihrer naturwissenschaftlichen Fähigkeiten und ihrer klaren Vernunft.


The Raven: Es wird nicht wieder gut. Die Trauer um den Verlust vergeht nimmermehr und nistet sich als gefiederter Unglücksbote ein.


Das verräterische Herz: 3533 Fotos in 3 Jahren = an 365 Tagen im Jahr mindestens 3 Fotos bei facebook hochgeladen. Eine Selbstdarstellerin mit einem aberwitzig übertriebenen Mitteilungsdrang. Hat sie diesen brutalen Mord wirklich begangen? Wie weit gehe ich für ein paar ?


Schauspiel und Konzept:: Anette Daugardt          Regie Uwe Neumann
Eine Produktion des KantTheaters Berlin www.kanttheaterberlin.de
 

                                             Gastspiel am 6. Mai 2016 um 20:00 Uhr

Bedlam Theater

Kleist   Amphitryon

 

 

 

Nach dem großen Publikumserfolg mit ihrem „Russenprogramm“ anfangs dieses Jahres

gastiert das Bedlam Theater wieder mit einem neuen Stück.

 Diesmal mit Heinrich von Kleist´s Lustspiel „Amphitryon“.

 

In dieser außergewöhnlichen Inszenierung voller Witz und Überraschungen, zeigen die beiden

Schauspieler ihre große Wandlungsfähigkeit und mit großer Spielfreude ihr außergewöhnliches Können.

Basis hierfür sind ihre vielfältige Ausbildung auch in Pantomime, wie auch in Theaterformen

der Commedia dell`arte sowie langjährige Schauspielerfahrungen an bekannten städtischen Bühnen

z.B. Volksbühne Berlin, Städtische Bühne Essen, Theater Erlangen

 

Ein temporeiches, witziges und dennoch tiefgründiges Schauspiel wird zu sehen sein.

 

Amphitryon

Heinrich von Kleist

 

Hat Alkmene ihren Mann Amphitryon betrogen? Jupiter ist ihr in der

Nacht erschienen, täuschend echt verwandelt in Amphitryons Gestalt.

Am Morgen kehrt – nach einer langen Fahrt – der echte Gatte zurück.

Stress statt Wiedersehensfreude: Alkmene fühlt sich von Amphitryon

und seinem schlechten Gedächtnis verraten. Energisch bestreitet er,

die letzte Nacht mit ihr verbracht zu haben.

Der Diener Sosias erlebt nicht weniger Seltsames. In derselben Nacht,

in der Jupiter Alkmene besucht, begegnet er sich selbst – gespielt von

dem verwandelten Gott Merkur. Und dieses zweite Ich zwingt Sosias

sogar dreist, sein eigenes Selbst aufzugeben.

Unterdessen muss seine Frau Charis eine ganz andere Kränkung verdauen.

 Als der Gott bei ihr war, hat Merkur alias Sosias sie nicht angerührt.

 Wer sind die Doppelgänger und Spiegelspieler die in den Beziehungen so ein Gefühlschaos stiften

 und wie lebt es sich mit dem Verlust seines Selbst?

 

Two Ticket Berlin / Zuschauerkritiken

Gastspiel Bedlam Theater im Theater Hans-Wurst Nachfahren

 

Wiesengras schrieb am 15.03. 2009:

Amphitryon-ein temporeiches Stück voller Witz und Überraschungen.

Ein großes Kompliment an die Schauspieler und an das Theater, wir sind voller Bewunderung und bedanken uns.

 An alle Gewinner und Nichtgewinner: Runta fon die Sofa und hingehen!

 

Favoritin schrieb am 21. 03 2009:

Amphitryon ...eine  außergewöhnlich gute Aufführung...

 

piepeline schrieb am 23. 03. 2009:

Heinrich von Kleist: Amphityon. Grandiose schauspielerische Leistung, die überzeugt.

...sehr beeindruckend diese Wandlungsfähigkeit. Kann dieses Stück nur empfehlen!

 

Mail in Ordner:

 

Verena Rösner schrieb:

Sehr geehrte Hans Wurst Nachfahren,

heute Abend haben eine Freundin und ich in ihrem schönen Haus die Amphitryon -Inszenierung vom Bedlam Theater

gesehen und waren so begeistert, dass es mir ein Bedürfnis ist ihnen diese E-Mail zu schreiben. Es war ein Vergnügen die sichtbare Spielfreude von Barbara Wiktor und Hans J. Frintrop zu erleben. Das Stück wird mit viel Witz, Ironie und Liebe zum Detail präsentiert, ohne dass die auch enthaltene Ernsthaftigkeit übergangen wird.. Auch war die Wandelbar-keit der Schauspieler sehr beeindruckend. Wir haben einen schönen Abend bei Ihnen verbracht …

 

                                             Gastspiel am 7. März 2016 um 19:00 Uhr 

WHEELS

„The Northern Light“ Ein Aufschrei gegen den Krieg

in kompletter Dunkelheit

https://youtu.be/mmhBiDN7t8w

 

eine Performance aus der Ostukraine

in englischer Sprache

 

Heimat, Terror und Dunkelheit: Ukrainische Theatergruppe gastierte in Steglitz-Zehlendorf

 

Regisseur Vladimir Snegurchenko und seine Frau und Co-Regisseurin Alyona (erste Reihe) gastierten mit ihrer Gruppe auf Einladung des Theaterprojektes Wheels in Steglitz-Zehlendorf. Foto: Gogol

Regisseur Vladimir Snegurchenko und seine Frau und Co-Regisseurin Alyona (erste Reihe) gastierten mit ihrer Gruppe auf Einladung des Theaterprojektes „Wheels“, hier unter anderem vertreten von Konstantin Buchholz (2. Reihe, Mitte) in Steglitz-Zehlendorf. Foto: Gogol

Ein ungewöhnliches Theaterstück wurde fast unbemerkt in Steglitz-Zehlendorf aufgeführt. Das „Kotelok-Theater“ aus dem ukrainischen Charkiw war zu Gast im Bezirk und zeigte dort sein aufwühlendes Stück „The Northern Light“.

Autor und Regisseur war mit Frau und Team auf Einladung des internationalen Theaterprojektes „Wheels“, das sich 2012 im Haus der Jugend Zehlendorf gegründet hat, im Bezirk zu Gast. Die Unterkunft für das Team stellte das Bezirksamt zur Verfügung, berichtet Konstantin Buchholz, Mitbegründer von „Wheels“, der Rest wurde durch Spenden finanziert.

„The Northern Light“ erzähle von der Liebe zum Heimatland, erklärt Autor Vladimir Snegurchenko. Das Heimatland sei die Erde an sich. Sie handelt wie eine Mutter für ihren Sohn, der im Stück die Gesellschaft repräsentiere. Der Sohn verkauft seine Mutter für Geld und prostituiert sie. Doch die Mutter liebt ihn trotz allem. Die inzestuöse Beziehung zwischen Mutter und Sohn sei eine Metapher für das, was derzeit weltweit passiere, sagt Snegurchenko.

Bereits 2008 hat er das Stück verfasst, das zunächst nur wenig Aufmerksamkeit erhielt. Mit den Protesten auf dem Maidan in Kiew und der Annexion der Krim überarbeitete Snegurchenko 2013 sein Stück noch einmal und lässt es nun in vollkommener Dunkelheit spielen. Das „Gefühl des Horrors“, das die Demonstranten erlebten, soll durch die Dunkelheit ausgedrückt werden, erklärt der Autor. Dunkelheit vermittle aber auch das Gefühl der Intimität. „Allein in der Dunkelheit kann man sein, wer man ist, man kann seine Emotionen zeigen, ohne dabei gesehen zu werden“, erklärt Snegurchenko. Außerdem will er, dass das Publikum sich seine eigenen Bilder macht.

Um seine Geschichte zu erzählen arbeitet der Autor nicht nur mit Worten, sondern auch mit ukrainischen Volksliedern und Soundelementen. So will er die Zuschauer aus Zeit und Ort herausreißen und zu einem sphärischen Ort führen, erklärt Buchholz.

Nach einer Lesung von „The Northern Light“ in einer Schule sowie bei einer Aufführung im Haus der Jugend sei sehr intensiv darüber gesprochen worden. Vor allem die Figur des „Little Hitler“ habe für Diskussion gesorgt, erzählt Buchholz. Die Figur stehe für die „Explosion des Terrors“, der sich überall auf der Welt manifestiere, erklärt der Autor.

Am Montagabend fand die letzte Aufführung des Stücks im alpha-Nova Werkstatt-Theater in Steglitz statt, in englischer Sprache, denn eine deutsche Übersetzung gibt es bisher nicht. An der wird allerdings gearbeitet.

Im Juni soll eine weitere ukrainische Theatergruppe Steglitz-Zehlendorf besuchen, berichtet Buchholz. Der Antrag beim Auswärtigen Amt laufe bereits. Ziel ist die Errichtung einer deutsch-ukrainischen Kulturbrücke.

 

Gastspiel am 20. Februar 2016 um 20°°Uhr

 

Harald Effenberg    Gewitztheiten

Der Autor des Buches " Die 100 besten Witze aller Zeiten " präsentiert seine Lieblingswitze, begleitet von kurzen,

aber interessanten Anmerkungen zum Thema Witze 

 

Gastspiel am 19. Februar 2016 um 20°°Uhr

 

Harald Effenberg    Märchen meines Lebens

Lesung mit Texten von Hans-Christian Andersen

 

https://www.effenberg.de/lesungen.htm#andersen

 

https://www.twotickets.de/freikarten/kunst-und-wissen/lesungen/harald-effenberg-maerchen-meines-lebens-244831

Begonnen wurde mit dem Gedicht "Tod eines Kindes", das mich sehr berührte Die Biographie von H.C. Andersen wurde sehr lebendig vorgetragen. Höhepunkt für mich war das Märchen vom Tannenbaum. Ich hätte noch stundenlang Harald Effenberg lauschen mögen. Schade dass so wenig Zuhörer den Weg in die alpha-nova-werkstatt gefunden haben.

Geschrieben von am Sa. 20.02.16 um 12:03 Uhr

 

Gastspiel am 12. Februar 2016 um 20°°Uhr

 

Harald Effenberg   Wer zuletzt lacht

Ein Mann liest allein ein japanisches Zweipersonenstück. Auf deutsch. Klingt komisch? Ist auch sehr komisch.

 

https://www.effenberg.de/wer-zuletzt-lacht.htm

 

Dieses kleine Theater, das mit viel Liebe geführt wird, war mir nicht bekannt, obwohl ich ganz  in der Nähe gewohnt habe. 
Harald Effenberg hat das Zwei-Personenstück sehr gut vorgetragen. Man fühlte sich eher wie in einem Theaterstück als in einer Lesung, so gut hat man sich durch den Vortrag in die Charaktere hineinversetzen können. Man merkte überhaupt nicht, dass es sich um ein Stück aus Japan handelte, es hätte auch in Deutschland zur Nazizeit spielen können.

Geschrieben von am So. 28.02.16 um 21:27 Uhr

 

Gastspiel am 5. Februar 2016 um 20°°Uhr

 

Bedlam Theater    Die Russen Kommen

russische Grotesken frei nach Texten von

Michail Sostschenko und Arkadij Awertschenko

 

http://www.bedlam-theater.de/

 

 

 

Gastspiel am 23. Januar 2016 um 20°°Uhr

 

Orchester Paratonal    Wir sind ein Teil der Erde

Evelyn Wittkowski (alpha-nova-werkstattTHEATER) liest die Rede des Häuptling Seattle

vor dem amerikanischen Kongress im Jahre 1855.

Dazu Musik vom Orchester Paratonal.

 

http://www.paratonal.de/

 

 

 

Sa. 21.11.15 20:00 Uhr
..
Gahl´s Märchenklavier

Das war wirklich überraschend , hatte ich doch mehr ein Spiel, als eine Märchenlesung erwartet. Herr Grahl und seine Begeleitung auf der Flöte machen das aber ganz wunderbar. Die dazu ausgewählten Musikstücke passten ganz genau und bauten auch entsprechend die Spannung zur Geschichte von Hauff auf. Auch nach der Pause blieb es spannend! Herr Grahl gab wieder eine kleine Einführung zur Geschichte von Tschechow. Alles in allem ein gelungener, kurzweiliger Abend. Sehr empfehlenswert.

Klassisches Theater in Berlin Sa. 07.11.15 20:00 Uhr

Bedlam Theater

2 sehr gute Schauspieler in einem Kellertheater. Der Raum ist etwas ungewöhnlich, halt ein Keller mit seinem ganz speziellen Gerüchen....
Sie spielten 1;5 Stunden lang hervorragend eigene Kompositionen von unterschiedlichsten Stücke: von Edgar Allen Po, Holwanger, Elektra... Es wurde nie langweilig. Und daher werde ich mir den FAUST auch angucken!!

 

Klassisches Theater in Berlin Sa. 11.10.14 20:00 Uhr

Hommage à Antoine de Saint Exupéry

Wir haben einen neuen Ort, die Theater Nova Werkstatt, in Steglitz kennen gelenrt. Die Künstlerin, Monika von Hattingberg, sprach den Text vom "kleinen Prinzen" mit viel Charme und spielte die Musik von Carlo Domeniconi. ...Uns haben besonders auch die ausgesuchten Wüstenbilder dazu gefallen. Eine interessante Veranstaltung, der wir viel mehr Besucher wünschen.             

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